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Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Stephen Typaldos:

Die Behandlung nach dem Reglement des Fasziendistorsionsmodells (kurz: FDM) ist für alle Ärzte und Therapeuten, die nach einer schnellwirksamen „hands-on“-Therapie suchen, eine innovative Lösung. Entwickelt wurde FDM von dem amerikanischen Osteopathen und Notfallmediziner Stephen Typaldos.

Ziel der FDM-Therapie sind einerseits die Schmerzdämpfung bei unterschiedlichsten Erkrankungen des Bewegungsapparates, viel mehr jedoch stand für Typaldos die funktionelle und vor allem langfristige Verbesserung der Befindlichkeit im Mittelpunkt der Behandlung.

Mit Herrn Dr. Georg Harrer aus Wien haben Sie als Seminarteilnehmer die Möglichkeit, bei dem ersten von Typaldos autorisierten FDM-Lehrer in Europa dieses Diagnose- und Behandlungsverfahren zu erlernen.

FDM auf einen Blick:

  • Fast jede schmerzhafte Erkrankung des Bewegungsapparates können Sie erfolgreich mit FDM behandeln.
  • Das FDM vermittelt eine visuelle Schmerzdiagnostik, aus der Sie unmittelbar die therapeutische Vorgehensweise nach dem FDM erkennen können.
  • Die Diagnose- und Behandlungsmethode nach dem Fasziendistorsionsmodell können Sie rasch erlernen und als Monotherapie anwenden.
  • Die Diagnose- und Behandlungsmethode nach dem Fasziendistorsionsmodell können Sie aber auch hervorragend mit anderen „hands-on“-Therapieformen wie z.B. Akupunktur ergänzen
  • Sie gehören zu den Ersten, denn die Diagnose- und Behandlungsmethode nach dem Fasziendistorsionsmodell ist in Europa bisher nahezu unbekannt.
  • Wegen der unmittelbaren Schmerzdämpfung wird die Methode anstelle von Schienung u./o. Ruhigstellung in den USA oft im Spitzensport eingesetzt. Die sofortige Revitalisierung ohne Einsatz von Medikamenten nach einer Verletzung ist auch aus dem Blickwinkel der Doping-Diskussion hochinteressant. In Deutschland wird FDM bereits in der deutschen Fussball Bundesliga eingesetzt.
  • Da die Methode bisher nahezu unbekannt ist, möchten wir Ihnen den Initiator und Entwickler dieser Methode, Stephen Typaldos (25. März 1957 – 5. April 2006), kurz vorstellen:


Stephen Typaldos
Stephen Typaldos D.O.

Geboren und aufgewachsen in Südkalifornien studierte Typaldos an der University of California in Riverside und an der University of Health Sciences am College of Osteopathic Medicine in Kansas City. Sein Fasziendistorsionsmodell entwickelte und perfektionierte er bei seiner Arbeit in der Krankenhaus-Notaufnahme und in seinen eigenen Praxen in Kalifornien, Texas und Maine.

Neben seinem Engagement für die Behandlung schmerzhafter Verletzungen am Bewegungsapparat pflegte Typaldos zahlreiche andere Interessen abseits der Medizin. Er schrieb fünf Musicals, von denen er zwei in Maine als Regisseur und Produzent zur Aufführung gebracht hat. Er spielte gern Baseball, jagte und studierte Reptilien, sammelte Fossilien und interessierte sich für Politik und Geschichte.

Bei seinen Patienten war er als sympathischer, mitfühlender, genialer und demütiger Mensch beliebt. Eine Patientin schreibt auf einer amerikanischen Kondolenzseite im Internet: „Er hatte ein Herz aus Gold und einen interessanten Humor. Er kümmerte sich um seine Patienten und fühlte sich ihnen verpflichtet. Er wollte, dass es ihnen gut geht und sie sich nie aufgeben. Er war einzigartig und ein Original. Ich bin dankbar, dass ich ein kleiner Teil seines Lebens sein durfte.“

Stephen Philip Typaldos, der Entwickler des Fasziendistorsionsmodells erlag im Alter von 49 Jahren in einem Krankenhaus im Bundesstaat Maine einem Herzanfall.

Typaldos' Pionierarbeit auf dem Gebiet der faszialen Distorsionen ist gut dokumentiert und findet auch nach seinem Tod ständig neue Anhänger – unter den Behandlern und den Patienten gleichermaßen.

Wie kommt das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos an die Medizinische Hochschule Hannover?

Die Lehrverantwortung für Naturheilverfahren und Komplementärmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover liegt bei Prof. Dr. Matthias Fink. Über zahlreiche wissenschaftliche Studien auf dem Gebiet der Komplementärmedizin entwickelte sich im Laufe eines Jahrzehnts ein weit verzweigtes Informationsnetzwerk. Gespräche, Kongress- und Seminarbesuche sorgten und sorgen für neue Eindrücke und die Bewertung neuer therapeutischer Diagnose- und Therapiemöglichkeiten auf dem Gebiet der Komplementärmedizin.

Der Kontakt zur Wiener Schule für Osteopathie und dort zu dem Typaldos-Experten
Dr. Georg Harrer war so überzeugend, dass daraus umgehend eine klinische Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit des FDM bei Schultererkrankungen entstand. Diese Studie ist Gegenstand einer Dissertationsarbeit, die von Herrn Christan Stein, Hannover, an der Klinik für Rehabilitationsmedizin unter Betreuung von Prof. Matthias Fink durchgeführt wird.

Gleichzeitig initiierte die A.I.M. mit dem Europa-Repräsentanten des Fasziendistorsionsmodells nach Stephen Typaldos, Herr Dr. Georg Harrer, erstmalig eine Fortbildungsreihe "FDM" für Ärzte an der MHH.


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