Grußwort
![]() Prof. Dr. Friedhelm Lamprecht |
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich möchte der AIM zu Ihrem jetzt Als ehemaliger, langjähriger Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover empfinde ich die inhaltliche Ausrichtung als besonders gelungen: neben traditionellen Krankheitsbildern der Psychosomatik wie entzündlichen Darmerkrankungen oder Essstörungen gibt es einen besonderen Schwerpunkt bei funktionellen Beschwerden wie somatoformen Schmerzstörungen, körperlichen Beschwerden ohne somatischen Befund oder bei der dysfunktionalen Verarbeitung chronischer, körperlicher Erkrankungen. |
Ebenso besteht die Möglichkeit, in einer individuellen Atmosphäre die Fähigkeit zu erlangen, auch mit aussergewöhnlichen Arzt-Patienten-Situationen umzugehen.
Damit und mit einem hohen Anteil an Patientenvorstellungen und übender Gesprächsführung werden gerade den praktisch tätigen Fachärzten für Allgemeinmedizin ebenso wie den niedergelassenen oder werdenden Fachärzten für Gynäkologie aber auch Kolleginnen und Kollegen anderer Fachbereich Kompetenzen an die Hand gegeben, um effektiver und wirkungsvoller, aber auch gelassener mit schwierigen Patienten umgehen zu können. Ich kann das attraktive, eine moderne Psychosomatik repräsentierende Angebot der AIM nur empfehlen und diesem Angebot eine dieser Aktualität weiterhin verpflichtete Zukunft wünschen. Prof. emerit. Dr. Friedhelm Lamprecht |
Überblick
Kompetenzen in der Behandlung von Patienten mit psychosomatischen Beschwerden und psychischen Krankheitsfolgen immer wichtiger. Nicht nur weil Patienten komplizierter werden, sondern auch durch Versorgungseinschränkungen im Gesundheitswesen. Untersuchungen in Ambulanzen und bei Niedergelassenen zeigen: Bis zu 37 Prozent der Patienten haben eine behandlungsbedürftige psychische oder psychosomatische Störung. Ihr Anteil wächst stetig.
Um diese Aufgaben bedarfsgerecht zu lösen wurde die 'Psychosomatische Grundversorgung' 1987 in die Psychotherapie-Richtlinie und 1992 in die Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer aufgenommen.[ Konzept des Curriculums "Psychosomatische Grundversorgung" ]
Wofür ist diese Seminarreihe der A.I.M. anerkannt?
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Das Curriculum 'Psychosomatische Grundversorgung' der A.I.M. entspricht in vollem Umfang den Richtlinien der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammern. - Das Curriculum Psychosomatische Grundversorgung ist Bestandteil der FA-Weiterbildung Allgemeinmedizin und Gynäkologie.
Die Weiterbildungsmaßnahme umfasst 20 Unterrichtseinheiten (UE) Theorie, 30 UE 'Verbale Interventionstechniken' und 30 UE Balintgruppe.
Timetable 2011 – Seminarreihe 2:
[ zur Anmeldung ]
(Änderungen vorbehalten) [ Timetable-Archiv: 2011 | 2010 | 2009 | 2008 ] |
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Einzelthemen und Dozenten:
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Zeitliche Organisation:
Die Weiterbildungsmaßnahme umfasst 20 Unterrichtseinheiten (UE) Theorie, 30 UE 'Verbale Interventionstechniken' und 30 UE Balintgruppe. An vier Wochenenden (Samstag und Sonntag) können Sie den gesamten Weiterbildungsgang bis zur Zertifizierungsreife bei uns durchlaufen. Sie müssen keine Bestandteile des Curriculums 'außerhalb' erwerben.
Inhaltlicher Aufbau:
Bei der Konzeption des Curriculums hat die A.I.M. besonderen Wert auf praktisches Handlungswissen gelegt, das die tägliche Arbeit mit psychisch belasteten Patienten erleichtert. Besondere Bedeutung kommt dabei der Vermittlung von Gesprächskompetenz zu. Dies stellt keine 'Kurzversion' psychotherapeutischer Interventionen dar, sondern kommt der sinnvollen Forderung der Psychotherapierichtlinien nach, eine eigenständige, an den Patienten angepasste Gesprächs- und Therapieform darzustellen. Zu unserem Curriculum gehören auch Fallvorstellungen und die Arbeit an Fallvignetten.
Details können Sie aus dem Musterkursbuch der Bundesärztekammer für Psychosomatische Grundversorgung entnehmen
(
-> siehe dort unter 3.3. )
Schwerpunkte:
Die Krankheitsbilder der Psychosomatik werden anhand der heute im Vordergrund stehenden Diagnosen der Psychosomatik unterrichtet. Zu den wichtigsten Krankheitsbildern gehören u.a. somatoforme bzw. funktionelle Störungen und Essstörungen inkl. Adipositas sowie Schmerzstörungen und die schwierige oder komplikationsreiche Verarbeitung körperlicher Erkrankungen bzw. psychische Traumatisierungen. Unser hauptaugenmerk liegt in der Vermittlung von Kompetenzen in diesen Krankheitsbildern. Ein gesonderter Teil wird der Bewertung und dem Management von 'Modediagnosen' wie 'Chronique Fatique Syndrom' oder 'Multiple Chemical Sensitivity' gewidmet.
Nicht zu vergessen … :
Wie bei allen Weiterbildungsgängen der A.I.M. sorgen wir auch hier für eine kollegiale Seminar-Atmosphäre, die zum Alltag selbstständig und tätiger Ärztinnen und Ärzte passt.
[ Termine und Anmeldung ]
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